Wer zahlt eigentlich wann die Maklergebühr?

Beim Verkauf eines Einfamilienhauses oder Eigentumswohnung an eine Privatperson wird die
Maklerprovision zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
Jede Partei zahlt dabei üblicherweise 50 % der anfallenden Gebühr.

Die gesetzliche Pflicht zur hälftigen Teilung gilt nicht bei:
Gewerbeimmobilien: Hier ist die Verteilung weiterhin frei verhandelbar.
Mehrfamilienhäuser: Ab zwei Wohneinheiten gilt die Neuregelung nicht.
Unbebaute Grundstücke: Sofern keine Bebauung mit einem Einfamilienhaus geplant ist.
Verkauf an gewerbliche Kunden: Wenn der Käufer kein Verbraucher ist.


Zusätzliche Kaufnebenkosten in Sachsen-Anhalt
 
Neben der Maklerprovision fallen in Sachsen-Anhalt weitere Nebenkosten an:
Grunderwerbsteuer: 5,0 %.
Notar- und Grundbuchkosten: ca. 1,5 %. 

Die Gebühren berechnen sich aus dem Verkaufspreis der Immobilie.

Energieeffizienzklasse G oder H?!


Finanzierungen für Immobilien der Energieeffizienzklasse H sind am Markt schwieriger zu finden, aber bei spezialisierten Anbietern oder unter bestimmten Auflagen möglich. Während viele Banken Objekte der Klassen G und H aufgrund des hohen Sanierungsbedarfs und Wertverlustrisikos pauschal ablehnen, bieten folgende Institute explizite Lösungen an: 

  • PSD Bank Nord: Finanziert Immobilien der Klassen G und H explizit wieder, oft sogar ohne sofortigen Sanierungsfahrplan. Es kann jedoch ein Zinsaufschlag (z. B. 0,15 Prozentpunkte) anfallen, der bei späterem Nachweis einer besseren Effizienzklasse entfällt.
  • ING Deutschland: Ermöglicht die Finanzierung, erhebt jedoch bei regulären Baufinanzierungen für die Klassen G und H einen Zinsaufschlag. Mit speziellen Programmen wie "Baufi Energy" werden Kunden unterstützt, die Immobilie innerhalb eines festgelegten Zeitraums energetisch zu modernisieren.
  • KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau): Fungiert als wichtiger Partner über Ihre Hausbank. Da Klasse H den schlechtesten Standard darstellt, sind Förderkredite für den Bestandserwerb (z. B. Programm 308) oder zur energetischen Sanierung (z. B. Programm 261) oft die einzige Möglichkeit, eine Finanzierungslösung zu strukturieren.
  • Volksbanken & Raiffeisenbanken sowie Sparda-Banken: Die Vergabe ist hier oft eine Einzelfallentscheidung der regionalen Institute. Viele fordern bei schlechten Energieklassen einen detaillierten Sanierungsplan, um das Objekt langfristig im Wert zu sichern. 

Zunächst einigen sich Käufer und Verkäufer auf den Kaufpreis und die Ratenhöhe, die im Notarvertrag festgehalten wird.


Ihr Hausverkauf gestaltet sich schwierig? 

Schon einmal darüber nachgedacht, für Ihren Immobilienverkauf
eine Ratenzahlung anzubieten?

Mitunter sind Käufer an einem Ratenkauf interessiert, weil sie kein Darlehen von der Bank erhalten oder über zu wenig Eigenkapital verfügen, oder beides. Das muss nicht heißen, dass ein Ratenverkauf fehlschlagen muss.

Absicherung im Falle der Nichtzahlung der vereinbarten Raten durch den Käufer bietet eine Klausel im Notarvertrag.

Ratenkauf hat für den Verkäufer gewisse Vorteile, besonders im Vergleich zum Mietkauf.
So ist ein echter Pluspunkt, dass der Käufer sofort sämtliche Pflichten für die Immobilie trägt und komplett zuständig für Instandhaltung und Wartung ist. Als Verkäufer muss man sich darum dann nicht mehr kümmern. Es gibt zusätzlich keinen anteiligen monatlichen Mietzins, der als eingenommene Miete zu versteuern wäre.

Ich habe bereits Erfahrung im Bereich "Verkauf auf Raten" und stehe Ihnen gern mit Rat und Tat zur Verfügung.